Kontrastmittel für Kernspintomographie

Wann gibt es Kontrastmittel?
Diese sogenannten paramagnetischen Kontrastmittel werden angewendet, um Blutgefäße, Organe oder Körperhöhlen genauer zur Darstellung zu bringen und damit bestimmte Erkrankungen besser nachzuweisen zu können.
Das Kontrastmittel wird in der Regel in eine oberflächlich gelegene Vene (z.B. Ellenbeuge) verabreicht.

Vorsichtsmaßnahmen sind zu treffen bei:

• Schwerer Funktionsstörung der Nieren
• Neigung zu allergischen Reaktionen
• Schwangerschaft und Stillzeit

Die Verträglichkeit ist besser als bei Röntgenkontrastmitteln. Funktionsstörungen der Schilddrüse stellen kein Problem dar.
Die Patienten sollten ausreichend getrunken haben.
Sollten Sie Allergiker sein, dann teilen Sie uns das bitte vor der Untersuchung mit.

Nebenwirkungen können äußerst selten und meist nur vorübergehend auftreten wie:

Kopfschmerzen, Schwindel, Schüttelfrost
Übelkeit, Erbrechen, Hautrötung, Hitzegefühl
Geschmacks-oder Empfindungsstörungen
Kollapsneigung, Blutdruckabfall
selten Krampfanfälle

Zur Behandlung etwaiger Symptome halten wir entsprechende Medikamente bereit.

Um das Risiko einer Systemischen Nephrogenen Fibrose (NFS) nach aktuellem Stand der Wissenschaft auszuschließen, verwenden wir ausschließlich Kontrastmittel, für die nachweislich bisher weltweit keine Fälle einer solchen Komplikation dokumentiert sind. Zudem verwenden wir Kontrastmittel so selten wie möglich und wenn, in so geringer Dosierung wie möglich.

Zur Beantwortung weiterer Fragen steht Ihnen der behandelnde Arzt jederzeit zur Verfügung.