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Häufige Fragen der Patienten:

» Wer darf nicht in das MRT?

Herzschrittmacherträger dürfen wegen möglicher Schäden am Pacemaker nicht untersucht werden! Ebenso Patienten mit Gefäßclips im Gehirn (eingebracht vor vielen Jahren), Cochleaimplantaten, Schmerz- oder Insulinpumpen.

Bitte unterrichten Sie uns am besten schon bei der Terminvergabe über eventuell in Ihrem Körper implantierte Prothesen aller Art, über Metallsplitter (Granatsplitter), Gehörknöchelchenersatz oder Operationen an Kopf und Herz. Bringen Sie bitte eventuell vorhandene Nachweise über bestehende Implantate mit!

Stents in den Blutgefäßen, Prothesen (auch im Zahnbereich) oder Osteosynthesematerial nach Knochenoperationen sind kein Ausschlusskriterium von der Untersuchung.

Schwangere werden in den ersten 12 Schwangerschaftswochen nicht untersucht.
Allerdings steigt die Bedeutung der MRT zur Abklärung von Erkrankungen des Ungeborenen in den späteren Schwangerschaftsmonaten. Für solche Untersuchungen gibt es spezielle Zentren.

Kinder: Sind die Eltern nicht aufgeregt, sind es die Kinder meist auch nicht. Unser Personal hat viel Erfahrung und hilft Ihnen dabei dieses Abenteuer zu bestehen.
Säuglinge und Kleinstkinder sollten in speziellen Zentren von Kinderradiologen untersucht werden.

» Treten irgendwelche Schäden auf?

Nein. Eine Strahlenbelastung gibt es nicht. Gesundheitsschäden durch MRT-Untersuchungen mit den gängigen Geräten von 0,5 bis 3T sind nicht bekannt.

» Wie läuft die Untersuchung ab?

Nach Betreten unserer Praxis begeben Sie sich bitte an die Anmeldung. Dort geben Sie bitte Ihren Überweisungsschein ab. Nach Einlesen Ihrer Daten und der Abfrage evtl. Voruntersuchungen, werden Sie gebeten, bis zum Beginn der Untersuchung Platz zu nehmen.
Um Ihre in der Regel kurze Wartezeit angenehmer zu gestalten, liegen Zeitschriften bereit. Sie sollten es nicht versäumen vor der Untersuchung noch mal die Toilette aufzusuchen. Eine leere Blase macht den Aufenthalt im Gerät angenehmer.

Vor der Untersuchung müssen Sie alle metallischen Gegenstände in der Umkleidekabine ablegen, einschließlich sämtlicher magnetischer Karten, die Sie bei sich führen ( z.B. Scheck- oder Kreditkarten). Dazu Uhren, Telefon, Hörgeräte, herausnehmbare Zahnprothesen, Piercings, BH, Kleidung mit metallischen Gegenständen wie Reißverschlüsse etc..
Die Unterwäsche können Sie anbehalten. Ggf. helfen wir mit einem Hemd aus.

Falls die Möglichkeit einer Kontrastmittelgabe besteht, wird Ihnen ein venöser Zugang in die Armvene gelegt.
Die Untersuchung erfolgt liegend in bequemer Position. Zuvor werden Ihnen die in der Regel komfortablen Messspulen aus Plastik angelegt. Nur an dem Körperteil, dass auch untersucht wird.
Bitte weisen Sie beim Lagern auf Druckstellen oder ähnliche lästige Dinge hin, bevor Sie in die Untersuchungsöffnung des Gerätes gefahren werden.

Bei den meisten Untersuchungen ist Ihr Kopf außerhalb des Gerätes, außer bei Untersuchungen der Hals-Brustwirbelsäule, des Halses, des Brustkorbes, des Bauchs und des Kopfes selbst.

Während der Untersuchung werden Sie ständig überwacht.
Für wichtige Meldungen bekommen Sie einen Alarmknopf in die Hand und können außerdem über eine Sprechanlage mit dem Bedienpersonal kommunizieren.

Das vom MRT ausgehende, harmlose, eventuell unangenehm laute Geräusch wird durch Kopfhörer gemildert.

Wichtig ist während der Untersuchung absolut still zu liegen, um nicht die Qualität der Bilder zu mindern und um Wiederholungsuntersuchungen zu vermeiden.
Folgen Sie bitte korrekt den Atemkommandos der Assistentinnen.
Eine Untersuchung kann bis zu 15 Minuten dauern.

Über mögliche Kontrastmittelgaben (Link: Kontrastmittel Kernspintomographie) werden Sie rechtzeitig informiert. Nach der Untersuchung kleiden Sie sich wieder an und nehmen im Warteraum Platz.
In der Regel bekommen Sie Ihre Aufnahmen im Anschluss mit einem vorläufigen Befundbericht ausgehändigt. In der Regel geht der Befundbericht direkt per FAX oder E-Mail an Ihren Arzt. Ihr überweisender Arzt wird den Befund mit Ihnen besprechen und Ihre weitere Behandlung führen.

» Ich leide unter Platzangst.

Wenn Sie wissen, dass Sie unter Klaustrophobie (Platzangst) leiden, dann sagen Sie dies bitte schon bei der Terminvereinbarung deutlich! Einige Menschen leiden unter diesem Problem. Unter bestimmten Voraussetzungen – diese klärt der behandelnde Arzt vor ORT ab – kann ein Beruhigungsmittel verabreicht werden.
Sie sollten in diesem Fall eine Begleitung für den Heimweg organisiert haben, da Sie in jedem Fall für einige Stunden nicht mehr verkehrstüchtig sind!

Nehmen Sie sich ausreichend Zeit für Ihren Termin, denn Sie sind entspannter und ruhiger für die Untersuchung.

» Was ist unbedingt mitzubringen?

Der Überweisungsschein (GKV-Patient) von Ihrem Arzt, bei einem Arbeitsunfall den offiziellen D-Arzt-Überweisungsschein, das Privatrezept, Voraufnahmen, Vorbefunde oder OP-Berichte, die mit der geplanten MRT-Untersuchung unmittelbar zu tun haben.
Sollten Sie Ihren Überweisungsschein vergessen haben, bieten wir Ihnen die Möglichkeit, nach Unterzeichnung eines privaten Behandlungsvertrages dennoch untersucht zu werden.
Bei Nachreichen Ihrer Kassen - oder BG-Überweisung wird dieser Behandlungsvertrag vernichtet.

» Gibt es Wartezeiten?

In der Regel nur kurz. Bei Notfällen oder auch technischen Problemen können zu Verspätungen führen. Ebenso längere Untersuchungszeiten eines Patienten als geplant.
Je nach Krankheitsbild kann sich die Messzeit individuell verlängern.
Sollten Sie bemerken, dass Patienten "vorgezogen" werden, dann hat das allein organisatorische Gründe. Wir sind ständig bestrebt die Wartezeiten so kurz wie möglich zu halten.

» Wann gibt es Kontrastmittel?

Diese sogenannten paramagnetischen Kontrastmittel werden angewendet, um Blutgefäße, Organe oder Körperhöhlen genauer zur Darstellung zu bringen und damit bestimmte Erkrankungen besser nachzuweisen zu können.
Das Kontrastmittel wird in der Regel in eine oberflächlich gelegene Vene (z.B. Ellenbeuge) verabreicht.

Vorsichtsmaßnahmen sind zu treffen bei:

• Schwerer Funktionsstörung der Nieren
• Neigung zu allergischen Reaktionen
• Schwangerschaft und Stillzeit

Die Verträglichkeit ist besser als bei Röntgenkontrastmitteln. Funktionsstörungen der Schilddrüse stellen kein Problem dar.
Die Patienten sollten 2 Stunden vor der Untersuchung nüchtern sein und ausreichend getrunken haben.
Sollten Sie Allergiker sein, dann teilen Sie uns das bitte vor der Untersuchung mit.

Nebenwirkungen können äußerst selten und meist nur vorübergehend auftreten wie:

• Kopfschmerzen, Schwindel, Schüttelfrost
• Übelkeit, Erbrechen, Hautrötung, Hitzegefühl
• Geschmacks-oder Empfindungsstörungen
• Kollapsneigung, Blutdruckabfall
• selten Krampfanfälle

Zur Behandlung etwaiger Symptome halten wir entsprechende Medikamente bereit.

Um das Risiko einer Systemischen Nephrogenen Fibrose (NFS) nach aktuellem Stand der Wissenschaft auszuschließen, verwenden wir ausschließlich Kontrastmittel, für die nachweislich bisher weltweit keine Fälle einer solchen Komplikation dokumentiert sind. Zudem verwenden wir Kontrastmittel so selten wie möglich und wenn, in so geringer Dosierung wie möglich.

Zur Beantwortung weiterer Fragen steht Ihnen der behandelnde Arzt jederzeit zur Verfügung.