Röntgenkontrastmittel

Kontrastmittel werden zur exakten Darstellung von Blutgefäßen, Organen oder Körperhöhlen angewendet.
Bestimmte Erkrankungen werden erst mit Kontrastmittel ausreichend nachweisbar.

Die Anwendung von Röntgenkontrastmitteln kann eingeschränkt sein bei:

Schilddrüsenüberfunktion
Überempfindlichkeit gegen jodhaltige Kontrastmittel
Schwerer Funktionsstörung von Leber und/oder Nieren
Diabetes mellitus
Zerebralen Krampfleiden
Herzmangelleistung und Kollapsneigung
Schwangerschaft und Stillzeit
Plasmozytom

Die Patienten brauchen vor der Untersuchung nicht nüchtern sein und sollten ausreichend getrunken haben (am besten Wasser). Bigunanide (metforminhaltige Diabetesmedikamente) müssen 48 Stunden vor der Untersuchung nach Rücksprache mit dem behandelnden Arzt abgesetzt werden, ebenso Medikamente zur Behandlung von Krampfleiden des Gehirns.

Die Nebenwirkungen von Röntgenkontrastmitteln bestehen in seltenen Fällen in:

Übelkeit, Erbrechen, Hautrötung, Hitzegefühl
Geschmacks-oder Empfindungsstörungen
gelegentlichem Juckreiz
Schwitzen
Muskelzittern
beschleunigtem Herzschlag, Herzbeschwerden, Kreislaufreaktionen

Für weitere Fragen steht Ihnen der behandelnde Arzt jederzeit zur Verfügung.